Sorgenfrei leben mit der Cloud
February 20, 2012 in Communication, Distribution, Innovation
Cloudphilosophie – Betrachtungen eines Anwenders
Cloud hat so was leichtes, so was einfaches. Eine Cloud zieht am Himmel lang, weiß und unschuldig und verschwindet in der Ferne, lautlos. Wäre es nicht schön, könnte man seine Sorgen im täglichen Geschäftsleben an die Cloud hängen und zusehen, wie sie mit der Cloud einfach am Horizont verschwinden? Oder im Netz? Wir reden hier ja schließlich über die Cloud im Netz. Hier kann man sich schon schwieriger vorstellen, was eine Cloud eigentlich im Netz zu suchen hat und wie einem da Sorgen nehmen kann oder am Horizont verschwinden kann. Aber das ist ein anderes Thema.
Toll wären da Clouds mit echtem Mehrwert, beispielsweise für den lästigen Projektpartner, der einen immer mit noch mehr Arbeit zudeckt: einfach in die Cloud mit ihm, am besten drag-and-drop – plopp. Oder die nervtötende Kommunikation mit Kunden: per upload auf die Cloud, schwupps, soll sich jemand anderes darum kümmern. Oder am Besten die ganze Technologie für die Unternehmenskommunikation, weg damit, in die Cloud, dann kommuniziert es sich viel leichter mit den Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten. Es gibt da diesen schönen Song: „…über der Cloud, da muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, ohne Ängste, ohne Sorgen, sagt man…“ das war eine frühe Hymne auf die Cloud.
Nun haben ein paar Spaßverderber aber uns Anwender und unseren wahren Bedarf nicht so richtig verstanden: Wir wollen unsere Probleme in der Anwendung der Technologie loswerden, nicht zwingend die Technologie selber. Viele Anbieter von Technologie denken aber, wir wollen als Technologieanwender nur unsere Technologie loswerden und nicht unsere Probleme.
Haben wir die Cloud noch nicht richtig verstanden?
Die Kundenversteher unter den Technologen haben sich also gedacht, wenn wir dem Kunden Technologie verkaufen, ohne das er die Technologie wirklich hat, ist er damit seine Sorgen mit der Technologie los ist und hat nur den Nutzen aus der Technologie. Das ist aber etwa so, als wenn man sein unaufgeräumtes Zimmer unter das Bett schiebt und denkt, jetzt ist das Zimmer aber schön aufgeräumt. Wenn man jetzt etwas sucht, muss man halt unter dem Bett suchen – oder in der Cloud. Mit diesem Ansatz hat man seine technologische Komplexität ins Netz verlagert aber nicht die Komplexität reduziert. Anwendungen, Daten oder Dienste, zum Beispiel Kommunikationsdienste im Netz, funktionieren mittlerweile wunderbar im Netz, können da aber immer noch ihre volle Komplexität entfalten. Im Gegenteil, wenn man das so angeht, dann erhöht man seine Komplexität zusätzlich um die Handhabung all dieser Dinge auf seinen Endgeräten und in der Cloud. Ein schönes Beispiel ist Apple, als Vorreiter der Kundenversteher, mit seinem wunderbaren Dienst iTunes-Match: Ab mit allen Liedern in die Cloud und sie sind auf allen Endgeräten synchron. Klasse Ansatz! Aber viele Cover fehlen auf einmal und für die Wiedergabe auf den Endgeräten unterwegs müssen die Songs dann wieder auf die Endgeräte geladen werden. Ganz zu schweigen davon, dass nicht alle iTunes-Objekte in die Cloud geladen werden dürfen. Auf einmal managed man seine Musikbibliothek auf den Endgeräten und in der Cloud.
Ein anderes Beispiel: Ein „Unternehmen von Welt“ ist heute dort unterwegs, wo seine Zielgruppe unterwegs ist – bei Facebook, und versucht über diesen Kanal eine wirksame Unternehmenskommunikation aufzubauen. Zunächst einmal ist Facebook eine wunderbares Beispiel für eine Cloud-Anwendung, über die Unternehmenskommunikation betrieben bzw. unterstützt werden kann. Die Nutzer dieser Dienstleistung sind also schon einmal ein Problem los, dessen Komplexität sie noch nicht mal ahnen, sie müssen schließlich nicht die Serverfarm betreiben, auf denen Facebook betrieben wird. Soweit, so gut. Parallel zum neuen Projekt Facebook wird die Unternehmenskommunikation aber weiterhin in hoher Komplexität, mit hohen Kosten und vielfach unklarem Nutzen betrieben. Die Nutzung von Facebook hat also erst einmal neue Kosten gebracht, ohne das alte Zöpfe abgeschnitten wurden und die klassische Unternehmenskommunikation ausgemistet worden ist. Die Adressaten der Unternehmenskommunikation sind in Summe dadurch nicht glücklicher geworden, die Unternehmenskommunikation nicht wirkungsvoller und dadurch schlicht nicht besser. Es sei nun die Hypothese in den Raum, sorry, in die Cloud gestellt: Hätte das „Unternehmen von Welt“ zuvor die Unternehmenskommunikation ausgemistet, dann Facebook integriert, wäre mehr dabei heraus gekommen. Um einem Missverständnis vorzubeugen: es soll nicht heißen, dass Facebook oder die Cloud nicht sinnvoll ist. Es kommt halt auf die Art der Nutzung an.
Fazit: Reduktion der Anwendungskomplexität geht vor Virtualisierung von Technologie / Infrastruktur in der Cloud: Erst aufräumen, dann ab in die Cloud.
Keine Angst, die Cloud kann viel mehr, als wir denken
Die Cloud-Versteher machen aus der Cloud einen Marketing-Gag und verkaufen uns alten Wein in neuen Schläuchen. Nun, ganz so ist es nicht, auch wenn es vielfach so aussieht und auch unprofessionell bzw. tatsächlich eindimensional verkauft wird. Aus einer Telefonanlage, wenn man sie in die Cloud schiebt, ist alleine ist noch kein echter Mehrwert zu erwarten. In der Tat sind Anwendungen aus dem Netz, oder eben „Neudeutsch“ aus der Cloud, nun auch wirklich nichts Neues. Viele Unternehmen betreiben seit geraumer Zeit virtualisierte Anwendungen, ganz zu schweigen von virtualisierter Infrastruktur. Nun weht der Wind unsere Cloud nicht nur in eine Richtung des Nutzen-Horizonts. Interessant wird die Cloud dann, wenn sie uns als Anwender die Möglichkeit gibt …
- Leistungen aus der Cloud auf eine andere Art zu konsumieren: Da stehen wir mit Geschäftsmodellen wie „Pay as you use“ ganz am Anfang. Die Kreativität der Anbieter von Cloud-Lösungen ist das noch nicht ausgeprägt. Auch ist zu berücksichtigen, dass Unternehmen eine ganze Zeit hybride Lösungen betreiben werden. Geschäftsmodelle, die einen sanften Übergang ermöglichen, sind hier klar im Vorteil.
- neue Leistungen aus der Cloud zu konsumieren, die uns das Geschäftsleben leichter machen: Mehrwert-Cloud-Services, die uns z.B. die Kommunikation erleichtern, statt mehr Funktionalität zu liefern. Oder Standard-Anwendungs-Software, die flexibel auf Geschäftsprozesse eingeht, statt sie vorzugeben. Auch Geschäftsprozesse aus der Cloud sind denkbar, daran wird vielfach bereits gearbeitet. Die Liste könnte hier beliebig verlängert werden. Für die Anbieter von Cloud-Angeboten heißt das, dass ihr Angebot nicht einfach in die Cloud geschoben sondern mit einem Mehrwert versehen für die Cloud angepasst werden sollte. Hierzu zählen auch die Aspekte Sicherheit und Verfügbarkeit.
- ICT-Dienstleistungen zu nutzen, die auf die Nutzung der Cloud zugeschnitten sind. Dieser Punkt adressiert im wesentlichen die ICT-Dienstleister, die hier einen großen Nachholbedarf haben. Zur Zeit haben wir viele gute Ansätze für Cloud-Angebote, auf der Ebene der Infrastruktur und der Anwendungen aber keine passende Dienstleistung dazu. Das ist in etwas so, als ob wir zukünftig Elektroautos verkaufen wollen, aber die Werkstätten sie nicht warten können. Dann will keiner Elektroautos kaufen oder – im übertragenen Sinne – keine Cloud-Angebote.
Am Ende wird es so sein: dass Wort Cloud wird keine Rolle mehr spielen, die Art der Konsumierung von Services aus der Cloud werden zur Selbstverständlichkeit werden und die Verantwortung der Unternehmen zur sinnvollen Nutzung von Cloud-Services wird ihnen nicht genommen. Sie werden lernen sie als Wettbewerbsvorteil zu nutzen oder im Markt Nachteile erleiden.
Fazit: Die Cloud geht mit dem Wind und die Unternehmen mit ihr: Die Cloud kann, auf die richtige Art genutzt erhebliche Wettbewerbsvorteile bringen, sowohl für Anbieter, als auch für Nachfrager.
Cloud-Schieber und Cloud-Bremser
Es ist halt auch eine Frage der Geschwindigkeit. Viele Unternehmen haben einen hohen Bedarf an Konsolidierung, Kostensenkung und Komplexitätsreduktion. Vielfach ist in den letzten Jahren zu wenig getan worden, weil immer wieder Budgetkürzungen vorgenommen worden sind. Nun merken viele Unternehmen, dass es so nicht weitergeht und mit der nächsten technologischen Welle auch endlich ein echter Mehrwert her muss. Um wieder beim Beispiel von oben zu bleiben: Die Unternehmenskommunikation muss sich verbessern, nicht nur ein weiteres Feature aus der Cloud geliefert werden oder ein weiterer „Kommunikationskanal“ über die Cloud den bestehenden hinzugefügt werden. Gefordert sind also Cloud-Services, mit der Unternehmenskommunikation konsolidiert werden kann; die neue Kanäle integrieren und die Kommunikation konsistenter und für die Kunden leichter verständlich machen kann. Mit den Forderungen nach solcher Art von Services aus der Cloud treiben die Unternehmen ihre Dienstleister vor sich her. Sie sind gleichermaßen Cloud-Schieber. In der Tat haben wir es zur Zeit mit einem Nachfrager-Markt für Cloud-Lösungen zu tun. Es ist nicht so, dass Cloud-Lösungen, wenn sie echte Mehrwerte bringen, in den Regalen der Anbieter lieben bleiben, im Gegenteil.
Die Cloud-Bremser sind vielfach die Anbieter klassischer ICT Produkte, Lösungen und Service, die sich schwer damit tun, ihre eingeschwungenen Leistungen umzubauen und die Geschäftsmodelle anzupassen. Damit bremsen sie nicht nur die Verbreitung der Cloud, sondern bremsen auch die Unternehmen, die mit ihrer Hilfe Wettbewerbsvorteile realisieren möchten.
Fazit: Wenn die Cloud ein Unternehmen wäre, müsste sie dringend in die Unternehmenskommunikation investieren, damit die beteiligten Parteien (Kunden und Dienstleister) sich endlich besser verstehen und an einem Strang ziehen können.
Aber vielleicht können wir demnächst ja alle singen: „… über der Cloud, da muss das Geschäft wohl grenzenlos sein, ohne Ängste, ohne Sorgen…“
Meiner Meinung nach ist die Cloud die beste “Erfindung” aller Zeiten. Die Cloud ist eigentlich ja nichts anderes als eine Client.- Server Architektur, nur das der Zugang ohne großes “IT-Wissen” erfolgt. Die Anwendungen im Web ersparen uns doch viel Zeit und Geld. Wir müssen uns nicht mehr intensiv Preise vergleichen, geschweige den die Software kaufen. Sogar die Sicherung wird vom Anbieter übernommen. Das einzige was mir Magenschmerzen bereitet, ist die Datenhaltung in der Cloud. Wer kann mir schon versichern, dass kein Mitarbeiter von google beispielsweise meine Daten ausließt? oder meine Ideen klaut! Nichts desto trotz es lebe “XaaS”.
Ich kann mich Herrn Mehlhorn nur anschließen.
Folder-Sharing, mobile Apps, automatischer Abgleich… Ich könnte im Studium nicht mehr ohne (in meinem Falle) DropBox leben.
Ich habe Daten auf meinem Desktop-PC der zu Hause steht, Daten auf meinem Laptop, sowie auf meinem Smartphone. Einfach in DropBox speichern, den Rest übernimmt die Software.
Aber auf das Datenschutz-Problem zu kommen, kann ich da nur zustimmen. Es gibt auch andere Anbieter, wie zum Beispiel die Telekom (das “Mediencenter”), welche ihre Server in Deutschland stehen haben, und somit einen guten Datenschutz gewährleisten können.
Alternativ, eher für die technisch affinierten Leute, gibt es auch Software-Lösungen, um seinen eigenen Cloud-Dienst zu hosten.
Oder Cloud-Dienste wie Evernote. Jederzeit und Überall seine Notizen dabei haben – einfach genial!
Was das Thema Datensicherheit bei der Cloud angeht bin ich ähnlich skeptisch eingestellt wie Herr Mehlhorn, wer versichert mir denn, dass meine Daten nicht ausgelesen oder verkauft werden. Ich lade meinen Daten in die Cloud und stelle mir meine persönlichen Daten dort sicher vor.
Die Frage nach der Sicherheit in der Cloud ist wohl auch berechtigt, die einzige Möglichkeit, einigermaßen auf Nummer sicher zu gehen ist eine clientseitige Verschlüsselung der Daten (bevor sie zur Cloud übertragen werden).
Dienste wie zum Beispiel Wuala von LaCie bieten das von Haus aus an. Dienste wie https://secure.cloudfogger.com/de/home/index.aspx stülpen eine Verschlüsselung quasi über.
Trotzdem bleibt die Cloud eine technische Revolution. Daten überall konsistent zu haben und von jedem Rechner darauf zugreifen zu können bleibt, trotz jeder Kritik, eine Erfindung die ihresgleichen sucht.
Doch hilft alles Lob an der Cloud nichts, wenn die Anbieter klassischer ICT Produkte, nicht ihre Geschäftsmodelle ändern und auf den Zug aufspringen, bevor dieser abfährt.
Unternehmen sollten lernen die Cloud gewinnbringend für sich und ihre Kunden zu nutzen, denn ich bin mir sicher das wir erst am Anfang der Cloud Ära sind.
Die Cloud ist momentan überlaufen, jeder Anbieter denkt er muss jetzt was mit Cloud-… auf den Markt bringen.
Das ist nicht gerade förderlich, da die Kunden so verunsichert werden (keiner weiß so recht was Cloud, nur jeder spricht darüber).
Die Firmen ist sich schon länger mit Cloud beschäftigen wie z.b Amazon haben starke Nachfrage, jedoch hat man jetzt so langsam gemerkt wie abhängig man durch die Cloud wird.
Das sieht man daran, dass wenn Amazon Probleme mit ihren Servern hat, auf einmal eine Unmenge von Seiten nicht mehr richtig funktionieren.
Das Thema Sicherheit in der Cloud ist noch so ein wundes Thema, da natürlich keiner der Cloud benutz sich mit den Rechten andere Länder herumschlagen will, da ist die einzige Möglichkeit “Verschlüsselung”, und das möglichst beim Anwender.
z.B http://www.mimosecco.de/ für Mobile Cloudverschlüsselung
Das die Cloud die Zukunft darstellt bestreiten wohl die wenigsten. Fraglich ist aber weiterhin, wie sich solche kostenlose Dienste ihre enormen Serverkosten refinanzieren können.
Ob eine Fianzierung alleine über Werbeeinblendungen auf Dauer funktionieren wird, ist in Zeiten von Adblocker Plus und Co. mehr als fraglich.
Ich vermute, dass in naher Zukunft die ersten Cloud Anbieter die Userdaten auslesen werden und Context bezogene Werbung schalten werden. Ein Beispiel hierfür wäre Mindmeister.com. Mindmeister wertet die bei ihnen erstellten Mindmaps aus und blendet Content bezogene Werbung direkt ein.
Sicherheit wird nur eine gründliche Verschlüssung bringen, welche für den Otto-Normal-Verbrauchen bis heute aber eine massive Hürde darstellt.
Ich denke auch das die Cloud eines der besten Lösungen im “Digitalen Zeitalter” ist. Allein die Vorstellung, dass ich die Dropbox nicht nutzen könnte bereitet mir große Magenschmerzen. Aber man darf auch nicht vergessen, dass es grob fahrlässig seitens der Unternehmen wäre, alles in die Cloud zu packen (Software, Daten,usw.). Falls es mal vorkommen sollte, dass der Server streikt, dann kann das Unternehmen den Mehrwert, welches sie aus der Cloud hatten, getrost vergessen. Es soll keineswegs substituierend sein sondern nur ergänzend in Bezug auf Unternehmen. Des Weiteren ist es mir auch ein Dorn im Auge, dass meine persönlichen Daten irgendwo auf einem Server des Anbieters gespeichert werden und diese evtl. auf dem Markt verkauft werden. Denn wer versichert mir, dass kein Hacker der Welt an meine Daten ran kommt oder ein Mitarbeiter diese verkauft.
Ich bin bei der Cloud geteilter Meinung. Wie meine Vorredner schon schrieben, ich finde die Cloud echt Klasse. Ich kann meinen Kalender oder Notizen am Laptop erstellen/bearbeiten und schwupps durch die Cloud in mein Smartphone rein! Find ich Top! Was ich nicht so finde ist z.B. bei Apple der sogenannte “Fotostream”… Ich lad ja quasi meine Fotos irgendwo hoch und schnapp die mir von den Server wieder runter. Doch wer garantiert mir dass auch nur ich Zugriff auf diese Fotos habe? Wie gesagt bin ich da geteilter Meinung. Für die Uni bzw. mit Kommilitonen Dateien auszutauschen via Dropbox ist super. Private Dinge wie Fotos oder Kontakte über die Cloud pflegen ist nicht so mein Ding. Dann lieber doch selber per Hand(Kabel) an’s eigene Laptop und Bilder rüberziehen!
Cloud Dienste geben den heutigen Internetnutzern die Flexibilität, die sie benötigen. Dank eines Cloud Dienstes, kann man seine Film- und Musiksammlung auf das Handy streamen oder auch auf dem Computer eines Freundes. Des Weiteren kann man Programme in der Cloud ausführen und sich nicht um lästige Installationen und Hardware Anforderungen beschäftigen. Es scheint fast als hätten lästige USB-Sticks und gebrechliche Festplatten in naher Zukunft ausgedient, ebenfalls wie das ständige Aufrüsten von Hardware. Stattdessen gibt es die Cloud mit genügend Speicher und geringen Hardware Anforderungen.
Doch für diesen Komfort müssen auch nicht zu vernachlässigende Kompromisse eingegangen werden. Zum Beispiel könnte die Entwicklung von Hardware für den Endverbraucher stagnieren, somit müsste würde der Endverbraucher nicht mehr Zugang zu neuer Technik haben. Stattdessen würden Firmen mehr in Cloud Technik investieren.
Eine weitere Frage die sich stellt ist „wie sicher sind meine Daten?“ Dazu ein Zitat aus den Google Drive(Googles Cloud Office Suite) AGBs, welches wie ich finde, für sich selbst spricht:
„[...]Durch Übermittlung, Einstellung oder Darstellung der Inhalte gewähren Sie Google eine dauerhafte, unwiderrufliche, weltweite, kostenlose und nicht exklusive Lizenz zur Reproduktion, Anpassung, Modifikation, Übersetzung, Veröffentlichung, öffentlichen Wiedergabe oder öffentlichen Zugänglichmachung und Verbreitung der von Ihnen in oder durch die Services übermittelten, eingestellten oder dargestellten Inhalte.[...]“
Mit etwas anderen Worten: „Her mit der Lizenz für eure Dokumente, dafür bekommt ihr auch gratis Cloud Anwendungen!“
Die Cloud ist einfach eine tolle Idee. Hier wird Iaas, Paas und vor allem Saas in einem zusammengefasst. Alles was der Kunde benötigt, um diesen Service nutzen zu können, ist einen internetfähigen Computer und eine Internetanbindung zu einem externen Dienstleister (das müsste im heutigen Zeitalter eigentlich keine Eintrittsbarriere mehr sein). Das Cloud-Computing bietet dadurch Unternehmen oder auch Privatpersonen die Möglichkeit Software, Speicherplatzkapazität und Rechenleistung kundenspezifisch und flexibel über das Internet zu beziehen.
Allein die Nutzung der DropBox bietet schon viele Vorteile, man kann einfach von überall auf die eigenen Daten zugreifen. Die Cloud erweitert das Ganze mit den oben genannten Features und ermöglicht den Kunden dadurch viel Geld und auch Zeit zu sparen. Einfach eine klasse Idee.
Aber auch mir macht das Thema Datensicherheit und Datenschutz ziemlichen Kummer. Wie meine Vorredner schon erwähnt haben, wer gewährleistet mir, das wirklich kein Dritter auf meine Daten zugreifen und sich somit Zugang zu meinem kompletten Leben verschaffen kann.
Die Cloud macht das Leben zwar einfacher aber auch sorgenfrei? Eher nicht.
“Aller Anfang ist schwer” oder “jede Medaille beitzt zwei Seiten”! Die Vorteile der Cloud lassen sich genau so zahlreich aufzählen wie die Nachteile. Positive Aspekte wie die orts- und zeitunabhängige Nutzung oder senken der Kosten für die IT-Infrastruktur inklusive Netzwerk sind nur zwei Aspekte. Ein negativer
Effekt ist jedoch die Abhängigkeit der Unternehmens vom Cloud-Anbieter, im Falle
eines Systemausfalls des Providers ließen sich keinerlei Daten mehr abrufen
und eine Kettenreaktion würde in Gang gesetzt. Im Gegensatz zu einer internen
Lösung ist auch die geringe Geschwindigkeit der Down-und Upload Datenübertragung
anzumerken.
Der Markt für eine stabile Cloud ist jedoch gegeben, demnach bin ich mir ziemlich sicher das es in Zukunft konstruktive Lösungen zur Problembehebung wie Datensicherheit und -schutz geben wird.
Die Cloud ist eine geniale Erfindung, die unsere fast nurnoch genutzten digitalen Daten von überall auf der Welt zugänglich machen. Wer hat heute schon noch ein Dokument in Papierform? Die Dokumente werden Eingescannt und um sie schnell zugänglich zu machen, in die Cloud gestellt. Als Beispiel wäre da die Dropbox zu nennen. Die Cloud ist in der Regel auch, abhängig von dem Anbieter, ein Sicheres Tool um Daten zu sichern.